Die Kirche der Franziskaner
Die Kirche selbst war ein einfacher, aber sehr großer Barockbau, der hinter dem Giebel mit einem kleinen Turm, einem sogenannten Dachreiter, ausgestattet war.
Der heutige Turm wurde erst im Jahr 1894 von Baumeister Hermann Riewel an der Ostseite der Kirche als Campanile angebaut.
Im Innern der Kirche wurde der heutige Hochaltar erst 1730/40 geschaffen, davor zierte den Altar ein Bild des stigmatisierten hl. Franziskus.
Die beiden Seitenaltäre an den Vierungspfeilern zieren eine Immakulata-Statue (früher Florianialtar) bzw. ein Bild des hl. Johannes Nepomuk. Die Altäre im Querschiff mit Altarbildern, welche den Tod des hl. Josef bzw. ein Bildnis der hl. Anna darstellen, wurden vom berühmten Barockmaler Martin Altomonte geschaffen; auch der barocke Antoniusaltar stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.
